Unsere Herzensangelegenheit

Der Name Gehring steht seit 270 Jahren für die Fusion von öffentlichem und privatem Leben.

Familie Gehring, vormals als Freibauern tätig, ist davon überzeugt, dass für maximale Stressreduktion Arbeit und „Freizeit“ fließend in sich übergehen zu haben.

Die höfischen Aktivitäten als Hauptverantwortlicher auf einen ostwestfälischen Großbetrieb wurden weniger als Verpflichtung, sondern als Selbstverständnis für den Erhalt einer harmonischen Familienkultur gesehen.

Sie distanziert sich von der heutzutage allzu verbreiteten Denke in der Arbeitswelt „Nur noch einen Tag – dann ist Wochenende“. Sie präferiert Leidenschaft und Ganzherzigkeit in Arbeitswelt nach dem englischen Kernsatz „I work for a living“.

 Arbeit sowie Lernleistungen betrachtet sie dann als optimal, sowie man den geistigen Fluss "Flow" erreicht – das für etwas Brennen – dann wird es gelebt und man löst sich von Raum und Zeit, man „fühlt sich dann frei von der Zeit“– gleichsames Gefühl, wie sich Lieschen Müller seine Freizeit vorstellt.

„Meine Familie auf diesem besinnlichen Hofe. Die ist das Herz meiner Sorgepflicht. Danach kommt jedoch der gesamte Verbleib meiner geliebten Menschheit. Und das ist losgelöst von Herkunft. Jeder verwirklicht sich hier auf den unserem Erdkreis ja auf ganz besondere Weise. Arbeit – die sollt ihr wertschätzen – die ist der Fluss unseres Lebens. Was ich hier gerade in meinem Land erlebe, zerstört ja nicht nur eine der maßgeblichsten Religionen dieses meines geliebten Deutschen Landes – nein, es ist abscheulichst vernarbend für die Würde sämtlicher Beteiligten“ Nachlass des Landwirts August Gehring, Werther, 1941

Und welche Kernbotschaft vermittelt der Name Bandow?

Bandow seht seit nun mehr als 300 Jahren für eine Familie, die von Wandel und Migration geprägt worden ist. Dieser Linie lässt sich keine Sesshaftigkeit zuweisen – sowohl orts- als auch berufsbezogen.

Ein Prinzip, was mit Globalisierung und mehr und mehr Aufkommen der Digitalsektoren sich auf einen signifikanten Teil der Erdbevölkerung übertragen lässt.

Familie Bandow, eine Linie, welche von Juristen und Vertretern geprägt war, fördert Kommunikation, Toleranz, freidenkerischen Charakter sowie Veränderung. Über Generationen wurde der Leitsatz weitergegeben, wie wesentlich es ist, sich mit offenen Augen durch die Welt zu bewegen. Es sind die all so erstrebten soft skills der Globalisierung. Wirtschaft ändert sich – und der erfolgreiche Teilhaber an der Arbeitswelt hat „up to date“ sowie flexibel zu sein.

„Man hat agil zu sein, die richtigen Personen für sein vertretendes zu begeistern – resonant hat man zu kommunizieren – sei nicht sein Gegner, doch ein verständnisvoller Mitspieler. Halte die Augen offen, Sohn, dann erkennst Du die jeweilige Denkebene Deines Kunden – von da aus kannst Du sie zu jeglichem Deines erwünschten Projektes locken“ – Freier Vertreter in Tapetenindustrie Helmut Bandow an seinen Sohn Rainer, Hannover, Nov. 1960

Ganz nach Bandows Resonanter Kommunikation unterstützt die Genealogie Gehring-Bandow ein Führungsmodell, in dem der Chef als Coach betrachtet wird. Weniger als dominanter Anweisungsüberträger, soll es Haupfaufgabe eines Firmenleiters sein, durch Seminare sowie gesunde Arbeitsumgebung das häufig unentdeckte Potential des Arbeitnehmers herauszukitzeln. Dabei soll das Bewusstsein für Freude an Eigenverantwortung und kooperatives Arbeiten umso mehr hervorkommen.

„Unser Land – nein, nein die ganze Welt ändert sich rasant. Wollen wir mitmischen? – zweifellos! Aber das geht nur vonstatten, wenn wir dieser großartigerweise internationaler und vernetzter werdenden Welt eine Priese unseres deutschen Wertekanons geben. Für eine kooperative Synthese dieser vielen prächtigen Nationen! Deshalb müssen wir auf unsere lokal Begabten ein Auge haben. Fördern wir sie dann, so sind sie dann vorbestimmt, als globale Perle wirksam zu sein.“ Notiz des Tapetengroßhändlers Otto Bandow nach Veröffentlichung der Kineskop-Röhre (Erste fernsehähnliche Gerätschaft), Breslau, 1929